Programm 2012
23. November
Vor etwas mehr als einem Jahr wurde mit “Open Graph” die wohl weitreichendste Veränderung der Facebook Plattform seit der Einführung von Facebook Connect (2008) vorgestellt. Die Integration der eigenen App mit dem Open Graph verspricht globale Distribution & User-Engagement quer über alle Plattformen. Michael Kamleitner gibt in seinem Talk ein Update über die jüngsten Erweiterungen von Open Graph und berichtet von Best Practises die im ersten Jahr gewonnen werden konnten.
Basics: Welche App-Konzepte sind für Open Graph geeignet, und welche eher nicht?
Distribution: Wie funktioniert die “Viral Loop” im Open Graph?
Insights: Mit welchen Kennzahlen kann der Erfolg einer Open Graph-App gemessen werden?
Internationalisierung: Wie wird eine Open Graph-Anwendung mehrsprachig?
Don’t be evil: Pro- & Contra von passivem Sharing & wie man Benutzer dennoch glücklich macht!
Personalisierung: Social Plugins vs. Widgets Marke-Eigenbau
Social Games sind längst in aller Munde. Doch worin liegen die Herausforderungen und Unterschiede im Vergleich zur klassischen Spielentwicklung und anderen Facebook Apps? Was gilt es zu beachten? Dieser Vortrag analysiert die Besonderheiten von Social (Brand) Games: Angefangen von einer Spieleranalyse, Anforderungen an Spielmechaniken und sozialen Interaktionsformen, über Unterschiede zu traditionellen Spielen und Kampagnen, bis hin zu technischen Problemen und Lösungsvorschlägen. Abgerundet wird die Präsentation von Fallbeispielen und erwartbaren Resultaten.
Projekte die auf sozialen Plattformen basieren haben einen speziellen Charakter, der die entwickelnden Teams vor viele Herausforderungen stellt. Sie sind oft Kampagnen getrieben und stehen deshalb unter hohem zeitlichen Druck. Wenn die zu Grunde liegende Plattform dann noch dem Leitsatz "Move fast and break things" folgt, wird die Arbeit nicht leichter. Ständige Weiterbildung ist unabdingbar, Qualität leider oft zweitrangig. Für die leitenden Personen gilt es eine Kultur zu schaffen, die dem Team kein zu enges Korsett umlegt, sondern den Rahmen für kreatives, effizientes und freies Arbeiten ermöglicht und trotzdem eine Steuerung erlaubt.
Für dm drogerie markt wurde von Weitclick die Facebook Anwendung "Paradies Fotobuch Social" entwickelt. Mit der App können die Nutzer aus ihren eigenen Facebook-Fotos oder aus den Fotos, Pinnwandeinträge und Likes ihrer Freunde ein persönliches Fotobuch im Hosentaschenformat automatisch erstellen lassen. Das erstellte Fotobuch kann nach der automatischen Erstellung nachbearbeitet und direkt nach Hause bestellt, oder in einem dm Markt abgeholt werden. Für die Erzeugung des Fotobuchs erfolgt mit den Daten des Nutzers und seiner Freunde aus dem Facebook Graph. Datenschutzrechtliche Besonderheiten der Anwendung, Skalierung im Amazon S3 Umfeld und eine direkte Anbindung an ein Fotolabor mit einer nachgelagerten Distributionslogik machen das Projekt zu einem spannenden Use-Case.
Sämtliche generierten Daten in der Facebook Timeline gehören dem Nutzer – unabhängig davon, ob sie jetzt von Spotify oder von einem eigenen Status-Update erzeugt wurden. Das Gute an ihnen ist: Sie können von beliebigen Anwendungen, nach Vergabe entsprechender Permissions durch den Nutzer, wieder ausgelesen und weiterverwendet werden. Dies bietet uns perfekte Möglichkeiten für kreative Use-Cases. Über unterschiedliche Zeiträume und Applikationen hinweg liefert uns der Open Graph Aggregationen und Statistiken, die als Verhalten eines Nutzers zusammengefasst werden können. Durch zusammengefasste Aktionen (z.b. watch, read oder listen) bietet sich somit die großartige Möglichkeit, ein noch feineres Bild über die Interessen eines Users zu erhalten.
In ihren Retail-Stores und auf Messen treffen Marken mit großen Massen von bestehenden oder potentiellen Kunden zusammen. Wäre es nicht schön, in der Lage zu sein diesen “Traffic” über Facebook zu multiplizieren? Facebook-Multitouch-Terminals bieten genau diese Möglichkeit! Anbindungen an Produktdatenbanken gepaart mit den Möglichkeiten der Facebook-API bieten dem Besucher einen echten Mehrwert. Gleichzeitig multipliziert die Marke die realen Aktivitäten vor Ort in das Facebook-Netzwerk der Besucher und steigert so die Wahrnehmung. Wir zeigen den Grundaufbau solcher Terminals von der Hardware bis hin zur Adobe-Air-App samt Facebook-API Anbindung.
In diesem Talk geht es darum, wie man mit diversen Tools und Frameworks wie „brunch.io“ und „Backbone JS“ Anwendungen entwickelt, welche weitestgehend clientseitig ausgeführt werden um eine besser User-experience zu geben. Erst einmal geladen, erhöhen die reduzierten Page Requests das Anwendungserlebnis und sparen gleichzeitig Serverkapazitäten.








